Jazz trifft auf Kino 

Musik im Kino live gespielt – doch nicht im herkömmlichen Sinne als Filmmusik gedacht, sondern ins Gegenteil verkehrt: Film wird zu bestehender Musik neu konzipiert und geschaffen. Das „Konzert“-Publikum erlebt dabei ein neuartiges audio-visuelles Erlebnis am ursprünglichen Ort des Filmschaffens, dem Kino. Klang- und Bildwelten treffen aufeinander und schaffen ein interdisziplinäres Produkt, welches dem Multimedia-Effekt im wahrsten Sinne des Wortes gerecht wird.

        Die Besucher erwartet so ein Ambiente, das sich nicht an die traditionellen Vorgaben eines normalen Konzertes hält: Big Band-Sound und Film vermischen sich zu einer Einheit, sodass nicht mehr genau unterschieden werden kann, ob man sich nun an einem Konzert oder in einer Kino-Aufführung befindet. Die Musik ist nicht – wie schon oft erlebt – Untermalung bekannter Filme, die zu einem Aha-Erlebnis führt, sondern der Film ist sowohl Komposition, Ergänzung, Ausdruck als auch Bestandteil der Musik selbst. In Zusammenarbeit mit den Filmemachern Jessica Baldinger und Andi Hofmann werden die bewegten Bilder in Eigenregie konzipiert, gedreht und geschnitten, sodass diese Einheit eigens und einmalig für dieses Projekt ist. Als postmoderne Adaption von Bekanntem und Neuem präsentiert die Very Big’n’Band damit ein neuartiges Musikkino.